Wunderlich oder dicke Finger?

Der Kunde ruft an – ein Arbeitsplatz fährt seit heute unregelmäßig aber recht häufig einfach herunter. Glücklicher weise droht dadurch kein Datenverlust da letztlich in in einer Terminalsitzung gearbeitet wird. Aber das ständige wieder rauffahren nervt und stört den Arbeitsablauf.

Da ich auf dem Weg zu einem anderen Kunden war, hatte ich nur Zeit ein paar oberflächliche Fragen zu stellen. Ich war eigentlich von Anfang an beim „Emergency-Shutdown“ – die CPU des Rechners wird zu warm und das BIOS setzt dem Treiben ein Ende durch abschalten. Dem wiedersprach allerdings die Formulierung „der Rechner fährt runter“. Weshalb ich auch drei mal nachfragte.
Ein Hinweis kam dann noch – an dem Platz wurde am Wochenende die Tastatur getauscht. Was sollte die Tastatur da machen? Alles was mir einfiel waren diese vollkommen überflüssigen Sondertasten mit denen man den Rechner in den Standby versetzen kann. Aber das sollte doch ein Benutzer merken, oder?

Ich kam also am Ort des Geschehens an und wollte schon motiviert an den abgebauten Rechner hintern Schreibtisch gehen, als ich zurückgerufen wurde. Zum Tausch des Rechner wäre noch keine Zeit gewesen. Als ich also auf der „richtigen“ Seite des Schreibtisches ankam, sah ich schon was ich befürchtete – es gab tatsächlich vollkommen überflüssige Sondertasten. Aber nicht nur Standby oder Sleep, sondern auch Shutdown. Nach einem Test und anschließender Demontage der Tasten – so was konnte man in W2K noch nicht befriedigend einstellen – was das Problem gelöst.
Grund für die neue Tastatur: Die „alte“ war so schön, das sie Zuhause am heimischen Rechner doch irgendwie besser aufgehoben war.

Merke: Solche Tasten sind überflüssig. Total! Und die Preise von USB-Tastaturen werden überschätzt. Anders ist es nicht zu erklären das jemand eine Tastatur für 7 Euro gegen eine für 4 Euro austauscht. Denn machen wir uns nichts vor – für das was die Nummer heute gekostet hat wäre auch eine richtig schicke Logitech drin gewesen…

Benny

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.