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MedicalExchange – ein paar Tipps

Ich hatte heute mal wieder ein längeres Telefonat mit der Telekom. Ziemlich genau eine Stunde. Bei einem Kunden geht seit einiger Zeit der Zugriff aufs KV-SafeNet via MedicalExchange nicht mehr. Die Hintergründe sollen hier keine Rolle spielen… ganz davon abgesehen das noch niemand so genau weiß warum es nicht geht. Aber daran wird fleißig gearbeitet.

Es ist ja so ein Leid mit den Kisten der Telekom. Ping geht nicht. Richtig gekauft geht auch kein Internet für das Netz hinter dem SafeNet-Router. Die Status-LEDs sind alles andere als aussagekräftig. Meistens gilt also: Entweder klappt der Aufruf der URL „portal.kvnet4doc.de“ oder halt nicht. In letzterem Fall steht man schnell blöd da und macht folgende Erfahrung: Egal welche Hotline man anruft – niemand kennt das Produkt. Und sollte sich der Gesprächspartner doch durchs Programm geklickt haben, erfährt man das die entsprechende Abteilung nur via Rückruf arbeitet. Das hat anscheinend den Hintergrund das die Jungs – bisher hatte ich nur Männer – überwiegend von Zuhause aus tätig sind. Nett…

Was tut man jetzt aber mit einem Gerät das den Ansatz der „Blackbox“ nahezu perfektioniert hat? Man kann zum Beispiel folgende URL ausprobieren: servicetunnel.t-home.de
Ist der Router okay und online, sollte im Browser eine ziemlich reduzierte Seite der Telekom auftauchen. Hierbei handelt es sich um ein nur via VPN erreichbare Testadresse. Wenn das klappt liegt das Problem nicht im Haus.
Alternativ könnte es noch sein, das man nur nicht mehr automatisch auf die Seite „seiner“ KV geroutet wird. In dem Fall könnte die IP 188.144.7.135 helfen. Hierbei handelt es sich wohl um die Hauptseite aller KVen. Von dort aus kommt man auch zur Anmeldung seiner jeweiligen KV. <- Habe ich nicht testen können. Infos stammen vom Telekom-Supporter.

Wer vor hat einen solchen Router für alle Plätze verfügbar zu machen ohne mit allen Maschinen ins 192.168.11.1/24 Netz zu ziehen, wird sich freuen das ich hier auch einen DNS-Server aus dem SafeNet habe: 188.144.7.140. Das Ding kann kann man seinem lokalen Routing hinzufügen und so die Namensauflösung am regulären Netz / Internet vorbei realisieren.

Zum Abschluss habe ich hier noch die Telefonnummer von der aus ich zurückgerufen wurde. Allerdings würde ich mir da keine all zu großen Hoffnungen machen direkt jemanden ans Telefon zu kriegen der sich auskennt: 08003360060

Das war, was ich heute in der Kürze der Zeit mitschreiben konnte. Aber da ich schon oft nach solchen Infos gesucht habe, ist es vielleicht eine Hilfe wenn ich sie hier mal aufschreibe. Wer weiß wann man es mal braucht.
Über Ergänzungen / Korrekturen freue ich mich natürlich.

Benny

2 Antworten auf „MedicalExchange – ein paar Tipps“

Hatte die selben „netten“ Erfahrungen mit der Telekom. Nach 2 Jahren Betieb war plötzlich keine Verbindung zur KV mehr möglich, der freigeschaltete internetzugang funktionierte aber. Dachte zunächst an Störung bei der KV. Da aber nach dem Wochenende immer noch kein Zugriff auf den Kv-Server möglich war, habe ich mich ans Telefon gehängt und den EDV-Mann der KV kontaktiert. Das gab den entscheidenden Hinweis: Ihr Zertifikat ist abgelaufen. Toll: laut Beschreibung der Telekom aktualisiert sich das Medical-Exchange automatisch. Tut es wohl aber nicht. Abhilfe schafft nur ein Hardwarereset. Dazu braucht man aber einen kompetenten Mitarbeiter der Telekom. Ich hatte Glück. Nach kurzer Wartezeit der Rückruf und der Reset war in 5 Minuten erledigt. Mal sehen, ob nach 2 Jahren wieder das gleiche Problem auftritt.

Tut es in der Regel wirklich nicht. Ob es immer zwei Jahre sind vermag ich gar nicht zu beantworten… Aber „Ausfälle“ sind üblich. Die Ärzte die ich betreue nutzen den Service halt auch nur einmal im Quartal so das meist überhaupt nicht klar ist ob es sich um einen kurzfristigen Fehler handelt oder etwas dauerhaftes das vielleicht schon seit Wochen akut ist. Da der Support bisher immer den Reset verlangt hat – klar wenn man anschließend die Authentifizierung wieder durchführen muss und der Router sich die aktuelle Config holt – bin ich dazu übergegangen das im wesentliches als erstes zu machen.
Ich habe erste Erfahrungen mit der GUS-Box als Zugangspunkt fürs KV-Net gesammelt. Macht auf mich administrativ einen besseren Eindruck. Vielleicht lohnt es sich mal wenn Sie sich das bei einem Kollegen anschauen. Und sollten Sie zu denen gehören die ebenfalls nur einmal im Quartal die Abrechnung verschicken, ist vermutlich die Token-Lösung (ehemals Gridcard) die einfachste Variante.

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